Magenballonimplantation 2018-06-26T12:47:01+02:00

Magenballonmethode

Die Magenballonmethode

Bei einem Magenballon handelt es sich um eine endoskopisch ambulante Behandlung im Rahmen einer Magenspiegelung (Gastroskopie). Um Begleiterscheinungen wie Magengeschwüre auszuschließen, erfolgt zunächst die Magenspieglung.  Anschließend kann der noch nicht entfaltete Kunststoffballon wie eine Magensonde eingeführt und mit Flüssigkeit und unter endoskopischer Sicht gefüllt werden. Dabei wird ein Ballonvolumen von 500ml – 700ml gewählt, der nach  6 Monaten wieder entsprechend der gleichen Methode wie bei der Einsetzung, entfernt wird.

Innerhalb der ersten Woche können Beschwerden wie Magenkrämpfe, Übelkeit und Erbrechen auftreten. Zur Linderung dieser sowie zur Reduzierung der Säureproduktion des Magens, ist eine begleitende medikamentöse Behandlung nötig. Nach Linderung der Beschwerden setzt ein schnelles Sättigungsgefühl ein, welches durch die darauffolgende verringerte Nahrungsaufnahme, zu einem Gewichtverlust führt. Die Gewichtsreduktion durch einen Magenballon liegt bei einem Durchschnitt von etwa 20-30 kg  und ist für Patienten mit einem BMI von unter 30 zu empfehlen. Nach einsetzendem Gewichtsverlust erfolgt eine Ernährungsberatung sowie gezieltes Bewegungstraining.

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