Laparoskopischer Magenbypass 2019-10-29T12:12:30+01:00

Laparoskopischer Magenbypass

Der laparoskopischer Magenbypass

Die Magenbypassoperation zählte viele Jahre zur klassischen Magenverkleinerung, insbesondere in den USA und ist für Patienten mit einem BMI von über 35 geeignet. Diese Technik ist insgesamt sehr erfolgreich, wird jedoch zunehmend von der Schlauchmagenoperation verdrängt. Die Operation wird ebenfalls in minimalinvasiver Technik durchgeführt, dabei wird der Magen dicht unterhalb der Speiseröhre mit Klammergeräten verschlossen und durchtrennt. Eine Verbindung zwischen Dünndarm und dem klein erhaltenen Magenanteil, sorgt für den Transport der Nahrung in den Dünndarm. Der Magen wird also umgangen und liegt im „Bypass“. Im Wesentlichen wird durch den Bypass, wie beim Schlauchmagen auch, die Nahrungsmenge deutlich reduziert. Im Vergleich zur Schlauchmagenoperation birgt diese Operationsmethode einige wenige Nachteile. So müssen in der Regel  nach einer Bypassoperation lebenslang Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamine und Mineralien eingenommen werden.

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